Wer die aktuelle Forschung kennt, der weiß: Gesundheit fängt in der Zelle an...
Wer die aktuelle Forschung kennt, der weiß: Gesundheit fängt in der Zelle an...

Primäre und sekundäre Mitochondriopathien

Die herkömmliche Medizin weiß von Mitochondriopathien schon lange. Sie kennt sie als schwere genetische Erkrankungen, die meist bereits in der Kindheit oder der Jugend durch massive Beschwerden diagnostiziert werden. Bei dieser Form der Mitochondriopathien sind von Geburt an Gene verändert, die den Bau und die Funktion der Mitochondrien betreffen. Solche Veränderungen führen zum Beispiel zu Schäden der Augen, der Leber, der Muskulatur, des Herzens u.v.m. Betroffene sind oft schwer behindert und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, sie sterben meist früh. Diese Formen der Mitochondriopathien werden als primäre Mitochondriopathien bezeichnet, um sie von einer weiteren Form, der sekundären Mitochondriopathie, unterscheiden zu können.

Die sekundären Mitochondriopathien sind meist nicht von Geburt an vorhanden, sondern werden im Laufe des Lebens „erworben“, daher werden sie auch als erworbene Mitochondriopathien bezeichnet. Die Informationen dieser Homepage zielen immer auf die erworbenen Mitochondriopathien ab.

 

Häufige Risikofaktoren, die das Erwerben einer Mitochondriopathie begünstigen können, sind:

Antibiotika

Diese Medikamente sind dafür da, krankmachende Bakterien (Infektionen) in unserem Körper zu beseitigen, wenn er es allein nicht mehr schafft. Leider bekämpfen Antibiotika auch für uns gesunde Bakterien (z. B. im Darm) und können damit ein ungesundes Darmmilieu in uns erzeugen. Das alleine ist schon schlecht für die Gesundheit, doch es kommt noch ärger: Da Mitochondrien mit Bakterien verwandt und ihnen ähnlich aufgebaut sind, greifen Antibiotika auch Mitochondrien direkt an, legen ihren Stoffwechsel lahm und verhindern so die optimale Energiebildung in den Körperzellen. Ein Grund mehr, Antibiotika wirklich nur dann zu nutzen, wenn es keinen anderen Weg gibt und selbst dann nur für kurze Zeit.

Chronische Entzündungen

Entzündungen sind eine Alarmsituation für den Körper. Diese kosten den Organismus viel Energie – die die Mitochondrien liefern müssen. Doch damit nicht genug. Die Folgen von chronischen Entzündungen sind eine nicht enden wollende Freisetzung von entzündungsfördernden Substanzen, unter anderem Stickstoffmonoxid (NO, viel NO ist sogenannter nitrosativer Stress). Dieses kleine Molekül greift in den Stoffwechsel der Mitochondrien ein: Es bindet fest an Enzyme der Energiebildung und legt sie lahm. Damit schwächt sich die Energiebildung ab. Eine chronische Entzündung führt also zwangsläufig in die Erschöpfungsfalle der Mitochondrien und des gesamten Menschen.

Gifte (fettlösliche)

Gifte sind natürlich immer schädlich. Doch für die Mitochondrien sind vor allen jene Giftstoffe bedenklich, die sich gut in Fett oder Alkohol lösen. Denn die energieproduzierenden Zellorganellen sind stark fetthaltig und nehmen fettlösliche Giftstoffe daher schnell auf. Je nachdem, um welches Gift es sich handelt (Schwermetalle s. u.) legt es die Mitochondrien auf unterschiedliche Weise lahm. Dies kann nur von kurzer Dauer sein (reversibel) oder auch dauerhaft (irreversible Schädigung).

Medikamente

Ähnlich wie Antibiotika können auch manch andere Medikamente in den Stoffwechsel der Mitochondrien eingreifen. Zu diesen Medikamenten gehören: Statine (Cholesterinsenker), Beta-Blocker (Propanolol), diverse Chemotherapeutika (Krebsmedikation), Anti-Epileptika (Valproinsäure), Stickstoffmonoxid-Bildner, Antivirenmittel u. a.

[Gröber: Arzneimittel und Mikronährstoffe; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart]

Psychischer Stress (Neurostress)

Psychischer Stress ist für jeden Menschen anstrengend. Und das hat seinen Grund. Durch das chronische „Hochpeitschen“ der Stresshormone werden im Körper vermehrt aggressive Radikale gebildet. Diese gefährden auch die Mitochondrien. Außerdem fördert chronischer Stress die Entzündungsneigung im Körper, was die Lage für die Mitochondrien weiter verschärft. Und nach langer Zeit im Stress – chronischer Stress – kann es zum Zusammenbruch der Energielieferung kommen, die Mitochondrien sind einfach „fertig“ und der betroffene Mensch fühlt sich auch genau so: fertig!

Schwermetalle

Eigentlich könnten Schwermetalle schon weiter oben unter dem Stichwort „Gifte (fettlösliche)“ auftauchen, denn Schwermetalle sind giftig und gut fettlöslich. Das macht sie so gefährlich für Mitochondrien. Doch weil sie solch große Bedeutung haben, bekommen sie einen eigenen Abschnitt. Schwermetalle sind überall. Jeder Mensch – auch wenn er meint, nie mit Schwermetallen in Kontakt gekommen zu sein – trägt Schwermetalle in sich. Die wichtigste Quelle für Schwermetalle sind Amalgam-Zahnfüllungen (Quecksilber). Hierher rühren die meisten chronischen Vergiftungen von Patienten mit Mitochondriopathien. Doch auch Autoabgase (früher: Blei), Industrie (diverse), Tabakrauch (Cadmium), Hobbylöten (Zinn, Blei, Silber, Bismut, Eisen, Antimon, Kupfer, Nickel), Nahrung (diverse), Biolebensmittel (Kupfer) etc. liefern tagtäglich Schwermetalle für uns.

 

Die Gefährlichkeit der Schwermetalle für die Mitochondrien kommt aus verschiedenem Verhalten dieser Stoffe: Sie können andere Metalle, die im Körper (und von den Mitochondrien) gebraucht werden, verdrängen (z. B. Calcium) und deren Funktionen dann aber nicht ausfüllen (z. B. Enzymtätigkeiten, die Calcium brauchen, o. Ä.). Sie können Radikale bilden und den Körper damit schädigen oder sie können chronische Entzündungen auslösen (s.o.)

[Peter Jennrich: Schwermetalle – Ursache für Zivilisationserkrankungen, Edition Comed]

Unfälle

Ja, Sie haben richtig gelesen, Unfälle können die Mitochondrien schädigen. Natürlich nicht direkt, sondern über eine Kaskade von Stoffwechselentgleisungen. Denn Unfälle können Schäden an er empfindlichen oberen Halswirbelsäure (Atlas und Axis) erzeugen, die auf Dauer bei jeder Kopfbewegung zu Nervenreizungen und damit zu einem massiven Ansteigen von NO (s. o. Chronische Entzündungen) im Körper führen. Und dieses NO – wird es nicht gebremst – schädigt die Mitochondrien und macht schließlich den gesamten Menschen krank. Wer also schon einmal einen Auto-, Ski-, Reit- oder sonst einen Sport-, Freizeit- oder Arbeitsunfall hatte, tut gut daran, besonderes Augenmerk auf seine Mitochondrien zu haben und sie zu schützen und zu unterstützen, wo immer es geht.

[Kuklinski: Das HWS-Trauma, Aurum Verlag]

Sekundäre Mitochondriopathie - Folgen

Wenn die Belastungen aus der beschriebenen Risikofaktoren für die Mitochondrien zu stark werden, dann ist die Regenerationsfähigkeit dieser Zellorganellen überfordert und es kommt zu immer größeren Mitochondriopathien. Auch das bemerken die meisten Betroffenen zunächst nicht. Jeder ist einmal müde und schlapp, fühlt sich nicht wohl oder gar richtig krank. Jedoch ist bei diesen Betroffenen schon erkennbar: Die Symptome verschlechtern sich mit der Zeit meist immer mehr. Was als kleines Symptom begann wird über Jahre zu Beschwerden, die sich nicht mehr ignorieren lassen. Denn es werden immer mehr Mitochondrien, die nicht mehr einwandfrei funktionieren. Wenn schließlich über die Hälfte der Mitochondrien eines Organes beschädigt sind und nicht mehr wie gewohnt funktionieren, dann kommt es zu Symptomen, die niemand mehr übersehen kann, die erworbene Mitochondriopathie hat sich manifestiert. Meist zeigt sie sich dann eine erworbene Mitochondriopathie als chronische Erkrankung, die sich nicht mit Medikamenten in den Griff kriegen lässt.

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